Krypto-Transaktionen dokumentieren – sonst wird geschätzt

👨‍💼 Fallbeispiel

Ein Mandant bringt uns seine Krypto-Daten für 2024. Die Analyse zeigt schnell: Die ersten Käufe liegen viele Jahre zurück – teils bis 2018. Dazwischen gab es Verkäufe, Swaps, Transfers und Gebühren, die mit Kryptos bezahlt wurden. Auf den ersten Blick für ihn „Kleinigkeiten“ – steuerlich aber alles relevante Vorgänge.

 

🧩 Lückenlose Doku

Viele Anleger unterschätzen,wie wichtig eine lückenlose Dokumentation ist. Selbst wenn anfangs „nur gekauft“ wurde entstehen durch spätere Umschichtungen, kleine Tauschgeschäfte oder vergessene Gebühren steuerliche Events. Genau diese Zwischenschritte fehlen oft – und ohne vollständige Historie lässt sich die FIFO-Reihenfolge nicht korrekt ermitteln.

 

⚠️ Erwartungshaltung des Finanzamts

Das Finanzamt erwartet eineschlüssige und vollständige Aufstellung aller Transaktionen inkl. Anschaffungskosten, Veräußerungserlösen und zugehörigen Nachweisen. Fehlen Daten, ist die Finanzverwaltung zur Schätzung berechtigt – und diese fällt selten zugunsten des Steuerpflichtigen aus.

 

🛠️ Es kann komplex werden

Gerade bei mehreren Wallets, Börsen, älteren Käufen oder Tauschgeschäften wird es schnell komplex

Tools können helfen, aber auch sie stoßen an Grenzen: Fehlende Transfers, falsche Marktdaten oder unklar typisierte Transaktionen müssen teils manuell angepasstoder komplett hinzugefügt werden.

 

✅ Fazit

Wer seine Krypto-Historie nicht sauber dokumentiert, riskiert unnötige Steuerlast durch Schätzungen. Eine vollständige Erträgnisaufstellung ist kein „Nice to have“, sondern ein Muss.

 

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