Stablecoins – Funktion & Steuern einfach erklärt

Stablecoins gehören zu den meist genutzten Kryptos weltweit – für Trading, Zahlungen, Staking oder als „digitales Bargeld“. Doch wie funktionieren sie eigentlich? Und was bedeutet das steuerlich?

 

⚙️ Was sind Stablecoins?

Stablecoins sind Kryptowährungen, deren Wert an einen stabilen Referenzwert gekoppelt ist – meist an den US-Dollar oder Euro.
Sie dienen als digitaler Ersatz für Fiatgeld.

 

💡 Warum sind Stablecoins so wichtig?

Sie werden genutzt für:
➡️ schnelles Trading und Arbitrage
➡️ Zahlungen & internationale Transfers
➡️ Absicherung in volatilen Marktphasen
➡️ Zwischenparken von Kapital auf Börsen

💸 Steuerliche Behandlung von Stablecoins

Auch wenn ihr Wert stabil ist: Für das Finanzamt sind Stablecoins ganz normale Kryptowerte– mit den gleichen Regeln wie Bitcoin, Ether & Co.

 

🔍 1. Kauf, Verkauf & Tausch sind steuerpflichtig

Jede Transaktion Stablecoin ↔ Krypto oder Stablecoin ↔Stablecoin gilt als privates Veräußerungsgeschäft.

 

🕒 2. Ein-Jahr-Haltefrist

Wer Stablecoins länger als 12 Monate hält, kann Gewinne steuerfrei realisieren.

 

📈 3. Gewinne entstehen auch bei kleinen Schwankungen

Da die Bindung an Fiat nicht immer perfekt ist, können reale Gewinne entstehen – steuerlich relevant. Zudem gibt es die Schwankungen zwischen Fiat Währungen, z.B. USD und EUR und somit auch beim Verkauf von USDT nach EUR.

 

💱 4. Gebühren können steuerpflichtige Events auslösen

Vor allem bei Transfers oder Swaps über mehrere Walletshinweg.

🧾 Worauf Anleger achten sollten

➡️ Viele unterschätzen die Vielzahl an steuerpflichtigen Vorgängen
➡️ Häufig massive FIFO-Komplexität bei häufigen Stablecoin-Trades
➡️ Dokumentation ist entscheidend – gerade vor DAC8 und zunehmender Behördenanalyse

 

✅ Fazit

Stablecoins sind ein zentrales Element der Kryptomärkte – technisch simpel, praktisch nützlich, steuerlich aber oft unterschätzt.
Wer sie nutzt, sollte die Regeln kennen, um spätere Überraschungen zu vermeiden.