Stablecoins gehören zu den meist genutzten Kryptos weltweit – für Trading, Zahlungen, Staking oder als „digitales Bargeld“. Doch wie funktionieren sie eigentlich? Und was bedeutet das steuerlich?
Stablecoins sind Kryptowährungen, deren Wert an einen stabilen Referenzwert gekoppelt ist – meist an den US-Dollar oder Euro.
Sie dienen als digitaler Ersatz für Fiatgeld.
Sie werden genutzt für:
➡️ schnelles Trading und Arbitrage
➡️ Zahlungen & internationale Transfers
➡️ Absicherung in volatilen Marktphasen
➡️ Zwischenparken von Kapital auf Börsen
Auch wenn ihr Wert stabil ist: Für das Finanzamt sind Stablecoins ganz normale Kryptowerte– mit den gleichen Regeln wie Bitcoin, Ether & Co.
Jede Transaktion Stablecoin ↔ Krypto oder Stablecoin ↔Stablecoin gilt als privates Veräußerungsgeschäft.
Wer Stablecoins länger als 12 Monate hält, kann Gewinne steuerfrei realisieren.
Da die Bindung an Fiat nicht immer perfekt ist, können reale Gewinne entstehen – steuerlich relevant. Zudem gibt es die Schwankungen zwischen Fiat Währungen, z.B. USD und EUR und somit auch beim Verkauf von USDT nach EUR.
Vor allem bei Transfers oder Swaps über mehrere Walletshinweg.
➡️ Viele unterschätzen die Vielzahl an steuerpflichtigen Vorgängen
➡️ Häufig massive FIFO-Komplexität bei häufigen Stablecoin-Trades
➡️ Dokumentation ist entscheidend – gerade vor DAC8 und zunehmender Behördenanalyse
Stablecoins sind ein zentrales Element der Kryptomärkte – technisch simpel, praktisch nützlich, steuerlich aber oft unterschätzt.
Wer sie nutzt, sollte die Regeln kennen, um spätere Überraschungen zu vermeiden.