So läuft es in vielen Krypto-Mandaten ab: Ein PDF- oder CSV-Report von der Börse wird heruntergeladen – und gilt als „steuerlich erledigt“.
Die Realität sieht oft anders aus.
❌ Börsenreports zeigen nur, was auf einer Plattform passiert ist
❌ Transfers zu Wallets oder anderen Börsen fehlen vollständig
❌ Gebühren, Airdrops, Staking, Lending oder Crypto-zu-Crypto-Tausche sind steuerlich falsch oder gar nicht eingeordnet
❌ Der Report zeigt Endwerte, aber nicht, wie diese ermittelt wurden
Das Ergebnis: Ein Report, der technisch korrekt aussieht – steuerlich aber nicht belastbar ist. In der Beratung zeigt sich dann schnell: Erst im Gespräch wird deutlich, dass neben der Börse mehrere Wallets genutzt wurden – inklusive zahlreicher Transfers zwischen diesen Plattformen. Genau diese Transfers sind jedoch entscheidend für die korrekte Zuordnung von Anschaffungen und Veräußerungen (Stichwort: FIFO) und lassen sich aus einem einzelnen Börsenreport nicht ableiten.
📌 Entscheidend ist nicht der einzelne Report, sondern die vollständigeund nachvollziehbare Dokumentation aller Transaktionen über alle Plattformenund Wallets hinweg.
📊 Erst wenn Herkunft, Transfers, Haltedauern, Gebühren und steuerliche Einordnung sauber zusammengeführt sind, entsteht eine Grundlage, mit der Steuerberater:innenwirklich arbeiten können.
Ein Börsen-Steuerreport ist ein Baustein– aber keine fertige Lösung.